Tomatensalat auf italienische Art

Hallöchen, liebe Leutz! Ein herzliches Willkommen auch an alle meine neuen Leser!

War ja am Wochenende die Hölle los, Ihr habt Euch ja schon hier die Klinke in die Hand gegeben. Schön, ich freu mich sehr, nicht mehr ausschließlich ins Nirvana schreiben zu müssen. So ergibt das ja auch alles einen Sinn.

Für die Schublade schreiben, macht nämlich echt keinen Spaß!

Scheint sich wohl so langsam rumzusprechen, dass sich im Netz so eine bekloppte Olsche aus Bochum regelmäßig die Fingerchen wund schreibt, was?

Heute hab ich natürlich auch wieder was leckeres im Angebot für Euch, Schätzekens. Vorab nur kurz: Wußtet Ihr eigentlich, dass die Tomate eigentlich eine Beere ist? Ich bis heute jedenfalls nicht. Oder wußte ich das doch, und hab dieses Wissen einfach nur verdrängt? Puh, ich fürchte, ich hab damals im Ernährungslehre-Unterricht mal wieder andere Flausen im Kopf gehabt.

Ach, meine arme alte, von mir geschundene Lehrerin, wäre heute sicher sehr zufrieden, wenn sie wüßte, dass mich dieses Thema nach so vielen Jahrzehnten Desinteresse initiativ umtreibt. Also, doch nicht Hopfen und Malz bei mir verloren, gell Frau Dünschede? Manche Menschen brauchen einfach ein bisschen mehr Zeit, und mit Zwang ging bei mir eh noch nie was, woll? 

Zurück zum Salat: Ein guter Tomatensalat steht und fällt ja mit dem verwendeten Dressing. Bei meinem Rezept heute, habe ich ihm natürlich noch ein Löffelchen Senf zugegeben, dann war es rund. So hatte ich am Ende eine süßlich, leicht scharfe Variante. Voll lecker! Ach, datt arme Tomätsche tut mir schon ein bisserl leid, findet ja nie großartig Beachtung auf den einschlägigen Koch-Websites und fristet ihr einsames Dasein, am Rande der Lebensmittelgesellschaft. Hab ich zumindest das Gefühl, muss jetzt nich unbedingt was heißen.

Schade eigentlich, es gibt ganz sicher noch tolle Tomatensalat-Dressing-Versionen, die einfach nur mal eine Plattform brauchen. Und weil ich immer schon an der Seite von Minderheiten gekämpft habe, quasi die Rächerin der Enterbten, die Schützerin von Witwen und Waisen…sorry, Otto Waalkes verfolgt mich schon ein Leben lang…war, möchte ich diesem zurückhaltenden Nachtschattengewächs heute die Gelegenheit geben, in Bines-Thermi-Welt einmal so richtig aufzurüschen.

Aber dafür brauche ich Eure Hilfe, Schneckschen. Vielleicht habt Ihr noch irgendwelche Geheimrezepte, die Ihr heute der Öffentlichkeit preisgeben wollt? Dann könnte dieses tolle Gemüse sein dunkles Kleid, wenigstens für einen einzigen Tag, ablegen.

Das wäre doch wohl toll, oder nicht?

Auweiha, wie bin ich denn heute drauf? Meine Phantasie geht gerade mal wieder mit mir durch. Aber in echt kann ich da gar nix für. Der Kopf diktiert meinen Fingern sowas, und ich steh immer fassungslos daneben und denk mir:

“Gehts noch, Ihr beiden?”

Eure Bine

Rezept: Tomatensalat italienische Art

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