Brokkolisalat mit Pinienkernen

Jo, Tach Ihr Schneckschen!

Brokkoli gehört ja nun nicht wirklich zu meinen favorisierten Lebensmitteln in der Vergangenheit. Kann man mal essen, muss man aber nicht.

Jaja, ich weiß, er soll sehr gesund sein, von wegen Vitamin-C-Bombe und so. Klar, bis zur nächsten revolutionären Aussage eines hoch geschätzten Ernährungswissenschaftlers, der diese These dann für die nächsten zehn Jahre widerlegt!

Isch sach nur Spinat und Rechenfehler, Freunde!

Die meisten Thesen halten eh keiner seriösen wissenschaftlichen Untersuchung stand. Selbst die renommierte Deutsche Gesellschaft für Ernährung zweifelt mittlerweile schon an manchen ihrer eigenen Theorien. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, ausgerechnet die Erfinderin der Lebensmittelpyramide selbst hat bei manchen Aussagen Bedenken las ich.

Na, sowas. Da halte ich es doch eher mit dem Rat meines Urgroßvaters mütterlicherseits: “Man darf alles, nur immer in Maßen!” Woll?

Ach, ich schweife wieder ab, zurück zum Brokkoli: Roh im Salat? Na, ich weiß nicht so recht. Aber wenn man, so wie ich im Augenblick, etwas stramm im Strumpf sitzt, kein Wunder nach den Feiertagen, sucht man zwangsläufig auch mal nach einer etwas kalorienärmeren Mahlzeit. Blöderweise kam ich nicht an dem Brokkolisalat aus dem Grundkochbuch vorbei.

In allen Fatzebuck-Gruppen, in denen ich mich so rumtreibe, lese ich dauernd begeisterte Statements, jetzt will ich es aber selbst wissen…

Was soll ich sagen, Leute? Mannomann, watt war datt ein Leckerchen!

Knackig-frisch und macht erstaunlicherweise absolut pappesatt. Ein bisserl besorgt bin ich aber dennoch. Ob mein Body soviel Gesundes nach den Festtagen überhaupt noch verträgt?

Nicht, dass ich plötzlich doch einen Vitamin-Schock bekomme? Gott bewahre! Aber, da musser jetzt durch, mein Körper. Angelehnt an einen sehr bekannten und wundervollen Song von Mark Forster:

“Kopf sagt zu Bauch ja, doch Bauch sagt zu Kopf nein
und zwischen den beiden steh ich…”

Oder umgekehrt? Ich denk nochmal drüber nach und futter derweil noch ein bisschen…

Eure Bine

Rezept: Thermomix-Grundkochbuch

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