Käsekuchen – wie wir ihn lieben

Mönsch Kinners,

es hat ja keiner gesagt, dass das Eheleben leicht ist, woll?

Erst gestern ereilte mich wieder eine sehr merkwürdige Situation…

Ralf und ich sitzen in der schon wunderbar wärmenden Frühlingssonne auf gemütlich gepolsterten Holzbänken vor unserem Lieblingslokal. Inmitten der Grummer Schrebergärten. Voll familiär da. Genial!

Ich gönne mir einen leckeren Aperol Spritz und Ralf sich einen köstlichen Hugo. Einträchtig hocken wir da nebeneinander und schauen schwelgend ins Grüne. Jaaa, das nenne ich wirklich Ars Vivendi…

Frau ahnt in diesem Moment in dieser idyllischen Umgebung noch nichts Böses und plötzlich kommt mal wieder der Kracher…

Die Bine legt genießerisch datt Köppken auf Ralfs Schulter. Er täschelt mir mit der flachen Hand leicht den Hinterkopf.

Bine, in diesem Moment noch leicht amüsiert: “Merkt man, dass da nix drin ist?”

Ralf, wie aus der Pistole geschossen: “Ja klar, aber mach Dir nix draus, es gibt ganz viele Menschen die hohl sind…”

Tja, watt soll ich da jetzt noch zu sagen? Am besten nix ohne meinen Scheidungsanwalt, oder? Mädels, da brauchste echt keine Feinde mehr…

Ach Schneckschen, lasst uns nun geschmeidig zu einem angenehmeren Thema überwechseln. Ich möchte hier jetzt auch gar nicht weiter in die Tiefe gehen. Kann ich auch gar nicht, wissen wir ja jetzt, hohl woll?

Zum göttlichen “Käsekuchen, wie wir ihn lieben”…

Also nicht nur die Rezepterfinderin Schina und ihre Familie lieben ihn, sondern auch die Bine und ihre Familie. Und die Kollegen von der Bine. Und die Freunde von der Familie der Bine. Und Bines Freunde natürlich. Und vermutlich auch die Familien der Kollegen von der Bine. Und selbstredend die Freunde der Bine-Kollegen…

Oh Mann, watt für ein hammerleckerer Käsekuchen. Jo, is ja auch klar wie Kloßbrühe, schaut Euch mal die Zutatenliste an. Der musste einfach schmecken.

Datt Küchelchen ist abba echt nix für Diabetiker und/oder Abnehmwillige. Da kann man sich die Kalorien mal wieder direkt auf die Hüften schmieren. Ach, is jetzt auch egal. Der isses wert.

Wenn ich irgendwann mal noch einen letzten Wunsch aussprechen darf, dann den:

“Hömma Kollege, gib mich noch ein letztes großes Stücksken vonnem Käsekuchen mit die Kirschen drin. Zum lecker verkasematuckeln. Oder gleich zwei. Dann kann ich auch in Frieden datt Kuchengäbelchen abgeben…”

Euch nun eine schöne Woche, woll? Lasst ja langsam angehen. Wir müssen alle geschickt mit unseren Ressourcen haushalten, wenn wir, ich schätze bis Mitte siebzig, noch voll placken müssen. Seh mich schon mit ‘nem schicken aerodynamischen Rollator ins Büro heizen, jesses watt für ein Bild…

Eure Bine

Rezept: Käsekuchen – wie wir ihn lieben

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