Cinnemon Rolls (Original “Amerikanisch kochen”, umgeschrieben von Ela Piller Seelbach)

Hallo meine lieben Leser,

wisst Ihr eigentlich, was mich bei Rezeptautoren zutiefst beeindruckt?

Ich mag ja kreative Köpfe ungemein, die sich nicht mit fremden Federn schmücken, offen und ehrlich sind. Mitmenschen eben, die sich nicht besser und wichtiger machen müssen, als sie in Wirklichkeit sind.

Gerade wenn es um das sensible Thema “Eigenkreationen von Rezepten” geht, bin ich immer sehr angetan, wenn jemand ganz transparent damit umgeht, dass er sich eine Idee oder Anregung im Netz oder auch aus Büchern geholt hat. So eine Umgehensweise nötigt mir allergrößten Respekt ab. Zeugt von einem ehrlichen und aufrechten Charakter und imponiert mir sehr.

Geradlinig und ehrlich zu sein ist in der heutigen Zeit, meiner Meinung nach, wichtiger denn je! Scheint aber offensichtlich nicht mehr modern zu sein. Zu viel Schindluder wird mit vermeintlichen “eigenen Ideen” getrieben. Und das Saublöde ist: diese Leute kommen auch noch damit durch und haben Erfolg! Ungerecht, aber wohl nicht zu ändern. Solange die Konsumenten unkritisch bleiben, wird es hier wohl keine Veränderung geben.

Aber, ich gebe die Hoffnung auf Gerechtigkeit nicht auf und kämpfe weiter, mit meinen bescheidenen Möglichkeiten. Ich bin eben vom Sternzeichen Löwe, und uns sagt man einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn nach, woll? Auch, wenn ich sonst nicht viel von Horrorskopen halte, das stimmt definitiv.

Chapeau und DANKE, an dieser Stelle, an alle aufrichtigen Verfasser.

Das Rad Schneckschen, können auch wir Hobbyköche mit viel Einfallsreichtum, nicht neu erfinden. So gut wie jedes Rezept hat es, in irgendeiner Form, schon mal irgendwo gegeben. Am Ende hantieren wir alle mit diversen Lebensmitteln und jonglieren nur gekonnt mit Gewürzen. Mehr ist es eigentlich nicht.

Und nun erzähle ich Euch mal, wie ich das bisher in Bines Thermi-Welt praktiziert habe: zu Beginn meiner Schreiberei auf dieser Fanpage wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, mir ein interessantes Rezept von jemandem zu schnappen, es marginal umzuschreiben und mit meinen eigenen Worten die Art der Zubereitung zu wiederzugeben.

Locker zwei Jahre lang, hab ich brav immer den Link zum Rezept angegeben und so natürlich auch Werbung für die tollen Rezepteautoren, die es in der Rezeptwelt oder in den diversen Blogs gibt, gemacht. Woher diese dann ihre Ideen hatten, weiß ich natürlich nicht. Ist aber auch egal. Ich finde, jeder, der sich die Mühe macht, Rezepte für uns mit eigenen Worten auf den Thermomix umzuschreiben, hat Lob und Anerkennung verdient. So oder so.

Irgendwann, an einem Sonntagmorgen, habe ich mir dann mal ein leckeres Rezept ausgeguckt und festgestellt, dass ich die Hälfte der benötigten Zutaten gar nicht im Haus hatte. Einkaufen am Sonntag in Bochum ist leider auch schlecht. Also hab ich nach alternativen Zutaten gesucht und bin natürlich gut fündig geworden, in den Tiefen meiner Vorratsschränke.

Koche ja auch schon ein paar Tage, woll? Man weiß ja mittlerweile, welche Zutaten und Gewürze grundsätzlich miteinander harmonieren. Zum Schluss habe ich witzigerweise festgestellt, dass mein Gericht wenig mit dem gemein hatte, was ursprünglich auf meiner Agenda stand. Das Beste aber daran war: es schmeckte einfach nur hervorragend.

Jo, und dann hab ich mir gedacht: “Bineken, datt is jetzt einfach auch mal deins. Andere tuns doch auch!”

So, Ihr Lieben, entstehen die meisten meine Kreationen “Marke Eigenbau”, die ich, genau aus diesem Grund, bitte auch nicht überbewertet haben möchte. Stichwort: Fremde Federn, gell? Die Grundidee ist immer vorher schon da, ich bastel mir dann daraus watt eigenes und werfe es in die Menge, woll?

Jo, und diese Abwandlungen, nach unserem persönlichen Gusto, findet ihr dann in meinem Blog “Eigenkreationen vonne Bine”. Guckt Ihr hier:

Eigenkreationen vonne Bine

Von daher ist das alles wirklich kein großes Hexenwerk. Jeder von Euch wäre genauso dazu in der Lage. Versuchts doch auch mal, wenn Ihr das noch nie gemacht habt. Es macht echt riesig Spaß und man eröffnet sich selbst ganz neue Geschmackshorizonte.

Und nun komme ich zu einer, ebenfalls sehr umtriebigen, Rezeptautorin. Ela Piller Seelbach. Sie hat ein fantastisches Cinnamon Roll Rezept in dem Buch “Amerikanisch kochen” entdeckt, es umgeschrieben und stellt dieses bombastische Backwerk uns allen nun zur Verfügung. Danke Ela!

Mega, oder?

Ich habe es am Sonntagnachmittag beim Kaffeekränzchen mit Freunden getestet und für außerordentlich gut befunden. Unsere Freunde waren ebenfalls ganz entzückt. Sowas findet man in keiner Bäckerei oder Konditorei. Köstlich. Sogar noch zwei Tage später der absolute Hit.

Wenn Ihr nun auch diesen wunderbaren Zimtschnecken interessiert seid, denn was anderes sind Cinnamon Rolls ja nicht, dann bitte mal wieder die Äugelchen weit aufgemacht, ja?

Bei Sabrina Kunz weiß ich ja, dass sie sich sehnlichst dieses Rezept herbei wünscht. Da isses endlich, meine Liebe, ich hoffe es schmeckt ähnlich, wie Dein Testobjekt in den USA und Du kannst beim Genuss noch lange in wunderschönen Urlaubserinnerungen schwelgen.

Wir waren jedenfalls hellauf begeistert von diesen ganz besonderen Zimtschnecken. Traumhaft. Und ganz sicher eine dicke Empfehlung von wert!

Und nü, Bines Thermi-Welt proudly presents:

Cinnamon Rolls – DAS Original!

Eure Bine

Rezept: