Bayrischer Schweinebraten mit Kruste

Kinners, Äugelkes mal wieder sperrangelweit aufgesperrt, ja?

Ich hab es endlich getan. Große Hoffnung hatte ich anfangs ja nicht, dass mein Test erfolgreich beendet wird.

Dieses Rezept steht schon seit ewigen Zeiten auf meiner Agenda. Irgendwie scheine ich mich gedrückt zu haben. Aber, Ihr kennt das ja alle selbst zu Genüge: Gespeichert hat man ein Rezept nur mit einem Klick, an der Umsetzung haperts dann oft. Die doofe Zeit und manchmal auch leichte Hemmungen, die uns abhalten, oder?

Nun bin ich mit diesem bayrischen Krustenbraten schon wieder um eine Erfahrung reicher geworden. Und hab ihn ENDLICH aus dem Kopf und im Bäuchlein. Prima.

Bisher, meine Lieben, gehörte für mich ein Braten in den Bräter und hatte im Thermomix nix zu suchen. Bis letzten Sonntag jedenfalls.

Kleiner Tipp am Rande? Besorgt Euch bitte gutes Fleisch beim Metzger, dann habt Ihr später auch einen schön saftigen Sonntagsbraten. Isst man ja auch nicht alle Tage, woll? Das Geld ist gut investiert. Versprochen.

Als humorvolles Dessert on top gibt’s nun natürlich wieder einen brandaktuellen Dialog aus unserer beliebten Fortsetzungsserie “Szenen einer Ehe”. Folge 324.

Da stehe ich also am letzten Wochenende mal wieder, extrem ambitioniert, in meiner Küche und drappiere geradezu künstlerisch das gute Einskommasiebenkilofleischstück in den Varoma.

Der Gatte kommt in die Küche und ich beziehe ihn spontan in meine Gedanken ein: “Mönsch, voll schade, dass ich keinen frischen Rosmarinzweig bei Edeka bekommen habe, ich nehm jetzt den gefriergetrockneten Rosmarin aus dem Schraubglas! Hilft ja nix.”

Ralf, mit etwas angstgeweiteten Augen: “Na gottseidank, da hätten wir uns dann sonst drunter küssen müssen, oder nicht?”

Bine schlagfertig: “Keine Sorge, das war Mistel und außerdem muss man dafür verliebt sein, das sind wir beide nicht…”

Eins zu eins jetzt, oder Mädels?

Schallendes Gelächter. Sonntagmorgen. Halb elf in Bochum. Da ist die Welt noch in Ordnung, woll? Zumindest für mich. Ralf hab ich jetzt nicht explizit gefragt, aber seine Reaktion ließ daraus schließen…

So, genug Quatsch geredet. Jetzt aber flugs Essen fassen. Diesen Krustenbraten kann ich Euch wärmstens ans Herz legen, Mädels.

Dadurch, dass er zwei Stunden im Varoma vorgegart wurde, ist er wunderbar zart und ließ sich prima schneiden. Ich hatte ihn noch satte 40 Minuten im 250 Grad vorgeheizten Backofen und so wurde die Kruste auch superschön kross. Perfekt. So muss datt.

Meine bayrischen Bines Thermi-Welt Freunde haben doch sicher noch ein paar gute Tipps auf Lager, wie man diesen Bierdampf-Braten noch weiter perfektionieren könnte, oder Madels und Buam?

Haut raus, ich bin ganz Auge.

Ansonsten lasst es Euch gutgehen! Einen schönen Donnerstag gewünscht…

…Eure Bine

Rezept: Bayrischer Schweinebraten mit Kruste