Shakshuka – pochierte Eier in Tomatensoße

Tagchen @ALL!

Es gibt ja so spezielle Gegenstände, von denen man lange Zeit annimmt, man braucht sie nicht im eigenen Portfolio. Wenn frau sich dann aber mal intensiver mit der Materie beschäftigt oder aber sogar ein einschneidendes Erlebnis hatte, sieht die Sachlage schon wieder gänzlich anders aus, ne? 😬

Bevor ich jetzt zu diesem wunderbar schmackhaften Shakshuka-Rezept komme, müssen wir dringend mal über ein ganz bestimmtes Thema reden. Sorry, wird widda watt lang heute…😬

Stichwort: Selfie-Stick!

“Watt für ein Quatsch”, dachte ich lange Zeit, “braucht doch echt kein Mensch!”😅

Naja, zumindest kein Mensch, der so drauf ist, wie ich. Bin ja nun wirklich so ziemlich das Gegenteil von einem hippen achtzehnjährigen Lifestyle-Influencergirlie, deren ausschließlicher Lebensinhalt es ist, ihren Instagram-Account mit gefühlt einhundertausend von selbstverliebt wirkenden Duckface-Selfies zu pflastern. 😬😂😂😂

Jau, und dann kam vor Kurzem eine völlige Kehrtwende meiner bisherigen Einstellung. Nein, nicht zum schrecklich hässlichen Duckface-Style, diese negative Haltung wird sich wohl nicht mehr ändern, sondern zum Selfie Stick im Allgemeinen.😬

Mittlerweile, spätestens seit meinem Social Media Manager Lehrgang im letzten Jahr, hab ich es ja begriffen, dass meine Leser auch ab und zu mal ein aktuelles Foto von mir sehen wollen. Diese Kröte muss man wohl schlucken, selbst wenn man eher weniger fotogen ist und sich am liebsten hinter seinem Geschreibsel verstecken will…😬

Es kam nun der Tag an dem ich dachte: “Mönsch Bineken, knips doch mal wieder ein aktuelles Foto von dir für deine Leser. Dein altes Foto hat auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel und bildet dich nicht mehr in der Realität ab. Ein paar Falten sind schon dazugekommen und die soll man jetzt auch gefälligst sehen!”

Gelebtes Leben in Gesichtern zu sehen, finde ich übrigens äußerst erstrebenswert. Da brauchts für mich kein Botox! 😍

Gesagt, getan. Schwupps, so gut wie es eben noch ging aufgebrezelt, und zehn Fotos in meiner Küche geschossen. Ohne Selfie-Stick, weil der ist ja völlig überflüssig. So dachte ich jedenfalls. Überraschenderweise war sogar schon ein Foto bei dieser kleinen Bilderreihe, welches ganz annehmbar war.

Das Problem? Mädels, mein Gesicht kam endlich mal normal rüber und ich zog keine Spontangrimasse. Soweit, so gut! Aber dadurch, dass ich die Smartphonekamera etwas weiter weggehalten habe, sah man nur einen überdimensional wirkenden Elefantenarm. Und der wiederum, lenkte ziemlich unvorteilhaft vom Rest ab und sah einfach nur saudoof aus. 😕

Nun hätte ich natürlich auch den Ralf fragen können, ob er so drei- bis vierhundert Fotos von mir schießt. Die Chance, dass ein schönes Foto bei der Session rumkommt ist ja, rein theoretisch, vorhanden. 😬 Aber, das wollte ich ihm dann doch nicht zumuten. Der gute Mann hat ja auch noch sinnvollere Dinge in seiner Freizeit zu tun, als tagelang seine Frau für ihre entzückende Leserschaft abzulichten.

Ja, damit meine ich Euch jetzt Ihr Süßen, woll? 😍

Also hab ich alternativ im Netz gestöbert und bin auf einen recht multifunktional einsetzbaren Selfie Stick gestoßen. Sogar mit Stativ, ne? Selbst ist die Frau, Mädels, Ihr kennt das: Drei-zwo-eins-MEINS!

Soderle, und mit diesem neuen Equipment werde ich mich wohl in den nächsten Wochen intensiver beschäftigen und dann mein Profilbild entsprechend aktualisieren. Aber bitte nicht weglaufen Kinners, ne? Das wäre dann schwer kontraproduktiv und würde mir gar nicht gefallen. 😢

Naja, jedenfalls hab ich Euch jetzt schon ausreichend vorgewarnt und mental auf ein neues Profilfoto eingestimmt.

Mehr konnte ich nun im Vorfeld zur Vorbeugung einer massiven Leserabwanderung nicht tun.

😬😂😂😂

Wovon ich aber beim zukünftigen Selfieproduzieren immer Abstand halten werde, sind manipulative und bildbearbeitende Filter. Hab ich ja noch nie gemacht. Weder bei Food- noch bei Portraitfotos.

Wie pflegte meine überaus kluge Facebook-Freundin, Seelenverwandte und große Schwester meiner Wahl, die auch noch bezeichnenderweise den gleichen Vornamen wie ich trägt, so treffend mit ihrer einmaligen Pottschnute zum Thema Portraitretuschierung zu sagen?

Bine, kurz und bündig: “Bringt ja nix!”

😂😂😂

Hab ich gelacht als sie diesen Spruch bei unserem letzten Treffen in Gelsenkirchen raushaute! Treffender kann man das jetzt nicht auf den Punkt bringen, oder? Ganz meine Meinung!

Ach Mädels, was hilft es mir, meine Fotos bis zur Unkenntlichkeit zu bearbeiten und mich mit technischen Mitteln ohne Ende aufzuhübschen und zu verjüngen? Kinners, wenn mich die Menschen im realen Leben sehen, erschrecken sie sich gar fürchterlich. Bestenfalls. Schlimmstenfalls erkennt mich derjenige bzw. diejenige gar nicht und nimmt an, ich sei meine eigene Großmutter kurz vor ihrem 90igsten Geburtstag. 🤪

Ist es nicht so, Kinners? Was haltet Ihr denn von dieser Art Foto-Manipulation? Findet Ihr das toll und wenn ja, warum? Ich lasse mich gern eines Besseren belehren.

Obwohl, da muss jetzt schon echt was kommen. Ich bevorzuge nicht nur im virtuellen, sondern auch im realen Leben die ungeschönte Wahrheit. Ährlisch ist herrlisch! Aber vielleicht hab ich ja auch nur mal wieder den tieferen Sinn des Ganzen nicht so wirklich begriffen, klärt mich bitte gerne auf…🙃

So. Nun bin ich doch sehr vom Thermomix-Thema abgekommenn. Passiert mir sonst nie! 🤡🤡🤡

Ach, es gibt doch immer so viel zu bequatschen, wir können doch nicht ausschließlich nur über Rezepte sprechen, Mädels! Das Leben bietet doch eine Menge mehr, als nur gute Speisen und leckere Getränke! 😉

Shakshuka ist übrigens eines meiner Standard-Gerichte, wenn ich noch ein paar zerdötschte Tomaten und Paprikas zu Hause finde.

Sehr schnell zubereitet und geschmacklich unvergleichlich. Habe sogar ein tolles Rezept in der Rezeptwelt für uns gefunden. Superlecker. Könnt Ihr gern auch mit mehr Eiern zubereiten, ich hatte leider nur noch zwei im Haus und musste das Shakshuka auf diese Art etwas strecken…😉

Schönes langes Pfingstwochenende, Kinners! Entschleunigt mal und macht Euch eine gute Zeit. Ihr habt es Euch verdient! 😘

Eure Bine

Rezept: Shakshuka – pochierte Eier in Tomatensoße

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