Erdbeereis aus dem TM31

Guten Morgen meine lieben Leser,

habt Ihr vielleicht gerade ein paar Minuten Zeit? 🤔

In diesem Fall hĂ€tte ich noch eine klitzekleine Geschichte aus meinem Leben in petto fĂŒr Euch. 😬

An dieses einmalige Erlebnis wurde ich durch ein sehr interessantes GesprÀch in dieser Woche erinnert. Gute Gelegenheit Euch auch daran teilhaben zu lassen.

Bevor ich die Story wieder vergesse und sie wieder in der Versenkung verschwindet. Dann isse, unter UmstÀnden, ganz wech.

Könnte passieren…😅

Wenn Euch das jetzt nicht interessiert, einfach fix runterscrollen, da hab ich ein leckeres Erdbeereis anzubieten. Ist ja nicht so, als wenn wir in Bines Thermi-Welt keine Alternativen hÀtten, ne?

Und einfach Bildergucken is auch ma schön.

😬🤣🤣🤣

Los gehts…

Vor vielen Jahren hatte ich einen Job bei einem Internetdienstleister. PrimĂ€r war ich fĂŒr die Buchhaltung zustĂ€ndig, spĂ€ter kam noch Domainverwaltung dazu.

GrundsĂ€tzlich eine kaufmĂ€nnische Angelegenheit. Bis dass mein damaliger Chef auf die glorreiche Idee kam, ĂŒber seinen eigenen Firmennamen Domains anzubieten. 😅

Jo, und damit er das dann praktizieren konnte, musste, neben anderen Anforderungen, mindestens ein Mitarbeiter des Unternehmens einen speziellen, ĂŒberwiegend technisch aufgestellten Test in Frankfurt bei der DENIC erfolgreich bestehen.

Wie man im Vorfeld hörte, war diese AbschlussprĂŒfung kein Zuckerschlecken und die Durchfallquote enorm hoch.

Tja, und dreimal dĂŒrft Ihr nun raten, wer fĂŒr diesen Job auserkoren wurde?

Nein, natĂŒrlich keiner von den drei Technikern im Haus, sondern die Bine!

Warum auch immer. Ich hab heute noch absolut keine Idee, wieso ausgerechnet ich diesen Lehrgang aufs Auge gedrĂŒckt bekam. Die anderen drei Kollegen wĂ€ren aufgrund ihrer Berufsausbildung eindeutig geeigneter gewesen.

😭😭😭

Jo, Ihr Lieben, da half kein Meckern und kein StrĂ€uben, ich musste ran und mich in Folge mit Unmengen von technischen Themen beschĂ€ftigen, von denen ich absolut keinen Schimmer hatte und null Vorkenntnisse besaß.

Es war der reinste Horrortrip, Kinners. Das könnt Ihr Euch vorstellen, ne? 😨

Nungut, so ist das eben im Leben. Nix mit Wunschkonzert.

Na, und so fĂŒgte ich mich widerwillig und lernte wochenlang wie eine VerrĂŒckte. Leider mit nur mĂ€ĂŸigem Erfolg. Viele Themenbereiche verstand ich ĂŒberhaupt nicht. Es fehlte mir einfach an den notwendigen Grundkenntnissen.

Bin ja eine gelernte Kauffrau und keine Technikerin, woll? 😅

Es kam, wie es kommen musste. Durch die PrĂŒfung krachte ich mit Pauken und Trompeten.

In der Hoffnung, dass mein Chef nun endlich ein Einsehen mit mir hatte, teilte ich ihm meine Niederlage am Tag nach der PrĂŒfung mit. Ich war völlig frustriert.

Oh Mann, ich hasse Niederlagen, die mit Ansage kommen. Schließlich war mir von vornherein klar, dass ich dafĂŒr nicht geeignet war.

Tja, und wer jetzt gedacht hat, ich wÀre aus der Nummer raus gewesen, der irrt gewaltig. Mein Chef gab sich damit nicht zufrieden.

Ergo wurde ich erneut angemeldet und das Drama ging von vorne los. 😞

Ich prĂŒgelte mir noch einmal diese schrecklich schwierigen Themen in den Kopf und fuhr ein paar Wochen spĂ€ter erneut nach Frankfurt.

Nach der schriftlichen PrĂŒfung stieg ich umgehend in den Zug und fuhr zurĂŒck nach Bochum.

Ich setzte mich in ein menschenleeres Abteil, sah traurig aus dem Fenster. Völlig verzweifelt und den TrĂ€nen recht nahe. Und schon wieder war mein GefĂŒhl voll mies. Oh Mann, sowas braucht echt kein Mensch. 😔

WÀhrend ich mit den TrÀnen kÀmpfte, drehte ich kurz meinen Kopf Richtung Zugmitte.

Plötzlich sah ich eine Ordensschwester ĂŒber den Gang gehen und traute meinen Augen nicht.

Es war doch tatsĂ€chlich meine alte Klassenlehrerein aus meiner sauerlĂ€ndischen Klosterschule. Nach der Schulentlassung hatte ich sie nie wiedergesehen. Zu diesem Zeitpunkt locker fĂŒnfundzwanzig Jahre her.

Und ausgerechnet JETZT lief mir Schwester Grazia ĂŒber den Weg…

😱😱😱

Zufall oder FĂŒgung, ihr Lieben?

Ich nenne es heute FĂŒgung! 🤗

Die Nonne erkannte mich erstaunlicherweise noch wieder, setzte sich zu mir und wir fĂŒhrten ĂŒber zwei Stunden lang ein Ă€ußerst angeregtes GesprĂ€ch, bis sich unsere Wege in Bochum wieder trennten.

Nein, ich war nicht mehr traurig und frustriert, sondern eher seltsam berĂŒhrt und ergriffen von dieser Begegnung.

Ich habe Schwester Grazia nach meiner Schulzeit nur dieses eine Mal wiedergesehen und bin, aus der Retrospektive gesehen, davon ĂŒberzeugt, dass dieses Treffen kein Zufall war.

Die PrĂŒfung hab ich ĂŒbrigens am Ende doch noch bestanden. Wenn auch mit Ach und Krach. Aber egal. Bestanden.

Die vergossenen TrĂ€nen wĂ€ren ergo voll ĂŒberflĂŒssig gewesen.

😬😬😬

Kennt Ihr solche verrĂŒckten Situationen aus Eurem Leben?

Ich fand dieses Erlebnis Ă€ußerst bemerkenswert. Noch heute bekomme ich eine GĂ€nsehaut, wenn ich darĂŒber nachdenke, dass mir die Schwester ĂŒber meine temporĂ€re kleine Krise mit einem so schönen GesprĂ€ch an diesem Tag hinweggeholfen und wunderbar abgelenkt hat.

Soderle. Und nun folgt ein krasser Themenwechsel. Essen fassen. 😅

Mögt Ihr Erdbeereis?

Dann hab ich hier genau das Richtige fĂŒr Euch. Lasst es Euch mal fein schmecken! 😋

Eure Bine

Rezept: Erdbeereis aus dem TM31

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