Französisches Brot im Bräter

Guten Morgen zusammen!

Alles soweit im grünen Bereich? Ich hoffe doch sehr! 🙋‍♀️

In Bochum gibts sogar in den Läden wieder Dinkel- und Weizenmehl käuflich zu erwerben. Das ist doch schon mal was, oder? Es geht auch hier voran. Ich sag ja, der Platz in Stadtwohnungen ist normalerweise begrenzter, man merkt es jetzt schon ziemlich eindrucksvoll bei diesen Produkten des täglichen Bedarfs. 😬

Die beiden Mehlsorten waren perfekt für mein neuestes Testobjekt. Französisches Brot im Bräter. Superlecker Kinners, das müsst Ihr echt mal ausprobieren, so Ihr es noch nicht kennt. Krosse Kruste, weicher Kern. Ein herrlicher Geschmack. 😋

Der Rezepttitel erinnerte mich übrigens spontan an unseren Frankreichurlaub vor vielen Jahren.

Sagt mal, hat jemand von Euch schon mal Housesitting gemacht?

Nicht? Wir aber! 😬🤣🤣🤣

Die Schwester einer damaligen Kollegin lebte in Frankreich und suchte ein Pärchen, dass bereit war für zwei Wochen ihr Haus zu hüten. Da wir gerade ebenfalls in der Planung unseres eigenen Sommerurlaubes waren, schlug meine Kollegin mir diesen Deal vor. Gar nicht so uninteressant, wäre ja mal ein völlig anderer Urlaub als wir ihn bis dato kannten. Also wurden wir hellhörig.

Unsere Aufgaben während dieser Zeit sollten sich sehr übersichtlich gestalten: Betreuung der fünfköpfigen Hühnerfarm, zweier Katzen und nicht zu vergessen – eines zappeligen Familien-Goldfisches!

Nichts leichter als das. 🙃

Auch aus dem angrenzenden Garten sollten wir uns mit Obst und Gemüse reichlich bedienen. Für zwei Stadtkinder wie uns, etwas ganz besonderes und wirklich nicht alltäglich.

Soweit – so gut. Der Deal wurde eingestielt und wir freuten uns schon mächtig auf unser anstehendes Urlauberlebnis.

Probleme bereitete uns jedoch schon einen Tag vor Reisebeginn etwas völlig anderes:

Meine Kollegin brachte für die Familie ihrer Schwester ein ganz besonderes Mitbringsel vorbei. Zwei Kilo einer ganz speziellen Wurst ihres Lieblingsmetzgers. Bei den Franzosen offensichtlich heißgeliebt.

Ich verfrachtete das Wurstpaket direkt in meinen Kühlschrank. Nach ein paar Stunden bemerkte ich aber schon einen doch recht eigenartigen Geruch.

Mmmh, musste das jetzt so sein? Keine Ahnung. Gut roch das jedenfalls nicht…😟

Egal. Das Geschenk musste ja mit. So oder so. Wir waren wirklich ein bisschen in Not, am liebsten hätte ich die Wurst schon vor der Abreise in Deutschland entsorgt.

Macht man aber auch nicht so einfach in so einem ungewöhnlichen Fall, oder? 😅

Also haben wir das Paket in einer Kühlbox während der fünfzehnstündigen Anreise im Kofferraum deponiert. Diesen doch sehr speziellen Geruch hätten wir ganz sicher nicht über so viele Stunden direkt im Wagen ertragen können. Wir hatten ihn auch so schon beide in der Nase.

Aber nü, da mussten wir dann wohl durch. Es half ja nix! 😒

Tja, was soll ich Euch sagen, Ihr Lieben?

Die Übergabe an Schwester und Schwager war dann wirklich recht witzig. Der Schwager nahm das Paket freudig entgegen, öffnete es, rümpfte angewidert die Nase und warf den Inhalt direkt auf den Misthaufen hinter dem Haus.

Die Wurst war wohl verdorben und offensichtlich von Anfang an nicht in Ordnung.

Hätten wir das gewusst. Oh Mann. Und wir Dösel schleppen die noch mit nach Frankreich. Jessesmariaundjosef, das würde uns heute auch nicht mehr passieren…😅😂😂😂

Soderle, wir sind am Ende der kleinen Frankreich-Anekdote angelangt. Ich hoffe, ich konnte Euch ein wenig erheitern. Mich bringt sie auf jeden Fall immer, wenn ich an sie denke, schwer zum schmunzeln.😆

Macht Euch einen guten Tag. Hier gehts mit tapezieren weiter, das Wändestreichen könnte ernsthaft meine Lieblingsbeschäftigung werden. Braucht noch jemand eine Hobby-Anstreicherin in Zukunft? Ich wäre da jetzt fit wie ein Turnschuh…😝

Bis die Tage dann mal, woll?

Eure Bine

Rezept: Französisches Brot im Bräter

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