Frohe Weihnachten @All

Endlich mal wieder essen, was? 

Am 1. Weihnachtstag 2016 möchte ich Euch dieses spezielle Heiligabendessen vorstellen. Übrigens, nichts davon wurde im Thermomix zubereitet.

Würstchen im Mixtopf, selbst mit der genialsten Linkslauf-Funktion, werden nix! Ich schwör! 

Nun, watt gab es gestern bei uns zu knabbern?

Köstliche Schlesische Weißwürstchen und Geräucherte mit einer Honigkuchen-Malzbiersoße kommen bei uns auf den Tisch. Dazu wird ein frisches Kassler und Sauerkraut gereicht. Nicht zu verwechseln mit den Heiligabendwürstchen aus meiner Weihnachtsgeschichte vor ein paar Tagen!

Wir beziehen diese speziellen länglichen Fleischprodukte immer aus unserer Kult-Metzgerei Dönninghaus in Bochum. Also, direkt hier umme Ecke. Ergo: Null Probleme mit der Beschaffung und somit keine Belastungssprobe für unsere Beziehung!

In Ralfs Familie sind diese Würstchen ebenfalls Tradition. Anfangs mußte ich mich wirklich erst an diese süße, recht dickflüssige Soße gewöhnen. In den ersten Jahren mochte ich die braune Geräucherte lieber essen, irgendwann waren die Weißwürstchen der Renner. Heute weiß ich gar nicht genau, welche besser schmeckt. Ich liebe beide Sorten!

So kanns gehen, wenn man bereit ist, sich auf Neues einzulassen. Zum Rezept:

Theinerts Schlesisches Heiligabendessen

45 bis 50 Würstchen (Schlesische Weißwürstchen, schlesische Geräucherte)

Zutaten:
1 ½ Liter Malzbier (6 Flaschen reichen)
900 g Honigkuchen (Pfefferfischkuchen)
250 g durchwachsenen, geräucherten Speck
1 große Pastinakwurzeln oder zwei kleine Wurzeln
Etwas Wasser
Sauerkraut, dunkles frisches Brot

Zubereitung der Würstchen:

1. Den Honigkuchen im Malzbier bröseln (am besten einen Tag vorher)


2. Pastinaken in Würfel schneiden (wie eine Karotte verarbeiten) und mit dem Speck in einen Topf geben, alles mit Wasser bedecken und ganz weich kochen.


3. Honigkuchen-Malzbier-Tunke während die Pastinaken kochen ebenfalls warm machen.

4. Weichgekochte Pastinaken in die Tunke einrühren, den Speck ebenfalls hinein und zum Schluss die Würstchen zugeben.

5. WICHTIG: Das Ganze darf nur ziehen, NICHT kochen. Ständig rühren damit die Soße nicht ansetzt

6. Nach einer Stunde evtl. mit Salz abschmecken = FERTIG!

7. Dazu wird Sauerkraut gereicht und ein lecker frisches Kassler gereicht. Mjam Mjam.

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein wunderbares Fest….und…haut rein, wer weiß, wann es wieder was gibt!

Eure Bine

Rezept: Altes Theinerts Familienrezept