Man hört ja oft Geschichten Schneckschen, die regen ja schon schwer zum Nachdenken an, ne? Gut, mich jedenfalls oft!

Heute mal ein ganz spezielles Thema: unser eigenes Ableben.

Für mich selbst ein absolut natürliches Thema. Der Tod gehört nun einmal zum Leben dazu. Irgendwann trifft es uns alle. Da gibts nix dran zu rütteln. Und keiner kommt dran vorbei. Deshalb spare ich ihn auch in Bines Thermi-Welt heute mal nicht aus. Natürlich nicht in epischer Breite, das würde selbst hier den Rahmen völlig sprengen, versteht sich von selbst.

Foodblog, Ihr erinnert Euch, ne?

Neulich erzählte mir ein Bekannter, dass er auf der Beerdigung einer alten Freundin war. Ist ja schon immer ein sehr trauriger Anlass, wenn man Menschen verliert, die einen so ewig lange begleitet haben. Ihr letzter Wille sei es wohl gewesen, dass sie noch einmal an ihrem Haus vorbeigefahren werden wollte, mitsamt der Trauergäste hinten dran…

Puh. Ich hab da ja immer so meine Bedenken, wenn ich höre, was nach dem Tod von jemandem, noch alles passieren soll.

Kinners, ich verspüre noch nicht mal zu Lebzeiten den Wunsch zu delegieren, geschweige denn, wenn ich tot bin! Diese Verlangen hab ich ja jetzt so überhaupt gar nie nich. Mir ist es ziemlich schnurze, was “danach” passiert.

Krieg ich ja eh nix mehr von mit, woll?

Einen letzten Wunsch hätte ich ebenfalls nicht. Unter normalen Umständen wäre es ja schon der Koffer voller Geld, aber den brauch ich in diesem Moment dann auch nicht mehr. Wäre ein bisken spät für die Karibik, Hängematte, Cocktail & Co…nö …

Wie seht Ihr das denn so? Habt Ihr Menschen in Eurem Umfeld, denen es wichtig ist, noch zu Lebzeiten zu entscheiden, was danach noch alles in ihrem Sinne laufen soll? Weit über ihren Tod hinaus. Oder wäre Euch das selbst sogar wichtig und könntet Ihr sogar sagen, warum das so ist? Diese Denkweise, die so völlig anders wäre als meine, täte mich schon wirklich sehr interessieren.

Naja, vielleicht ist das ja auch so überhaupt nicht Euer Thema. Kann ja auch sein. Dann schreibt einfach nix, morgen ist auch noch ein Tag und da gehts nochmal um Abnehmen und Low-Carb, gell?

Aber, bevor die letzte Seite unsere Buches aufgeschlagen wird, müssen wir ja noch einiges erledigen, woll? Kochen, Backen und unsere Herzensmenschen verwöhnen.

Ich leg dann gleich mal hurtig los. Werde die nächsten Tage mal wieder drei eigene Rezepte-Kreationen posten, die Euch ganz bestimmt gefallen werden. Da bin ich sehr sicher. In dieser Kombination serviert, war es mal wieder eine Wucht in Tüten!

Die Kollegen waren voll des Lobes und die, meine Lieben, sind wahrlich nicht unkritisch. Und das ist auch gut so. Ich bestehe immer auf ehrliche Meinungen, wie Ihr ja mittlerweile alle wisst.

Zu unserem Stichwort in den nächsten Tagen: Grillsaison!

Heute fangen ich schon mal mit einem richtig tollen, im Abgang etwas schärferen, Brotaufstrich an:

Binekens Bärlauchbutter für Feinschmecker

Zutaten:
100 g Bärlauch
1 EL natives Olivenöl
250 g Markenbutter
1 EL ausgepresste Zitrone
1 TL Currypulver
1 TL Worcestersauce
Salz, Pfeffer, Chili aus der Mühle nach Geschmack

Zubereitung:
Den Bärlauch waschen und mit einem Küchenpapier trocknen. Grob zerkleinern und mit dem Olivenöl in den Mixtopf geben. 10 Sekunden/Stufe 7 mixen. Restlichen Zutaten zugeben und noch einmal 8 Sekunden/Stufe 6. Abschmecken – fertig!

Voll lecker. Die Kollegen waren mal wieder ganz aus dem Häuschen. So muss datt!

Lasst sie Euch schmecken. Bestimmt auch prima zu unserem Häbbert von gestern. Wer sich zur Feinschmecker-Bärlauchbutter aber doch lieber ein richtig herzhaftes Brot vorstellen kann, der schalte gerne morgen wieder ein.

Hier auf diesem Kanal von Bines Thermi-Welt, woll?

Machtet jut, Eure Bine