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Guten Morgen ihr Lieben! 🙋‍♀️

Da hab ich doch diese Woche einmal intensiver recherchiert, worin die verschiedenen Ansichten begründet sein können, wann eigentlich der “richtige Zeitpunkt” für eine vorweihnachtliche Dekoration ist.

Ich las mit großem Erstaunen Artikelüberschriften wie beispielsweise “Ab wann darf ich meine Weihnachtsdeko anbringen?”

Häh? Darf ich in meinen eigenen vier Wänden nicht mehr machen, was ich für richtig halte? Wer will denn das bitte für mich entscheiden?

Sehr irritierend! 😅

Seit einigen Jahren beobachte ich, ich gebe zu etwas amüsiert, dass dieses Thema, speziell in den Sozialen Netzwerken, die Gemüter ab Anfang November doch schwer erhitzen kann.

Vielleicht hängt diese spezielle Intoleranz bei vielen Menschen auch mit derartigen Titeln, die im Netz zuhauf kursieren, zusammen? Ach, wer weiß ett schon…

Aus meiner Sicht zumindest eine mögliche Erklärung! 🙈

Wer, liebe Leute, liest denn schon heute noch mehr als die Überschriften und gar komplette, wirklich aufschlussreiche Artikel mit Sinn und Verstand?

Anwesende natürlich ausgenommen!

Natürlemón!

😬🤣🤣🤣

Denn, meine lieben Leser, schaut man bei dieser Gelegenheit einmal ein kleines bisschen über den eigenen, winzigen Tellerrand, wird einem ganz automatisch klar, dass es eigentlich keinerlei Veranlassung gibt die eigene Haltung als Nonplusultra zu deklarieren.

Dafür leben mit uns einfach viel zu viele unterschiedliche Menschen auf diesem Planeten, oder sehe ich das falsch? 🙃

Der Glaube daran, dass zu frühes weihnachtliches Schmücken Unglück bringen kann, hat übrigens mehrere mögliche Ursprünge.

Einer davon geht auf den traditionellen christlichen Advent zurück. Der Advent ist die Vorbereitungszeit auf Weihnachten und beginnt in Deutschland am vierten Sonntag vor dem 25. Dezember.

Vor diesem Datum den Weihnachtsschmuck aufzuhängen, könnte als unpassend oder respektlos gegenüber der Adventszeit angesehen werden.

Wie bereits angemerkt, bei den Christen. Aber nicht jeder gehört eben dieser Glaubensrichtung an. 🤓

Das Weihnachtsfest wird weltweit von vielen Menschen unterschiedlicher religiöser und kultureller Hintergründe gefeiert.

Während Christen an Weihnachten die Geburt Jesu Christi feiern, betrachten es viele andere als eine jährliche Feier der Familie, der Liebe und des Friedens. In einigen Ländern wird Weihnachten jedoch nicht als Feiertag anerkannt oder hat eine andere Bedeutung.

Soweit so logisch. Eine weitere mögliche Erklärung für Unglück nach zeitigem Schmücken liegt, so recherchierte ich weiter, auch in der deutschen Geschichte.

In unserer Vergangenheit gab es genügend Zeiten, in denen die Wirtschaft schlecht lief und die Menschen sich aufgrunddessen keine aufwendigen Weihnachtsdekorationen leisten konnten.

Zu früh mit dem Schmücken zu beginnen könnte damals als ein schlechtes Omen betrachtet worden sein, dass das kommende Jahr finanzielle Schwierigkeiten bzw. krasses Unglück bringt.

Das würde ich dann erst einmal in die Kategorie “Aberglaube” einordnen. Aber nü, wer von uns einschlägige Erfahrungen, welcher Art auch immer, mit negativen Erlebnissen in diesem Zusammenhang verbinden musste, wird in Folge vermutlich zurückhaltender agieren.

Könnte mir selbst auch sicherlich passieren. Gute und schlechte Omen manifestieren sich schneller als einem lieb ist. Fragt mal die Profi-Sportler. Die haben so allerleih seltsam anmutende Angewohnheiten mit der Zeit entwickelt. Na, wenn es hilft – nur zu!

Funfact am Rande, ein Spruch von Michael BalIack:

“Ich habe keine Rituale – bis auf Sachen, die man immer wieder gleich macht. –

🥳🥳🥳

Es gibt also faktisch keine spezifischen negativen Konsequenzen, die auf jeden Fall eintreten werden, wenn “zu früh” weihnachtlicher Schmuck aufgehängt wird.

In anderen Ländern dieser Erde werden unterschiedliche Traditionen bezüglich des Zeitpunktes des Schmückens gepflegt.

Einige beginnen bereits Anfang Dezember oder sogar schon im November mit der Weihnachtsdekoration, während andere bis Heiligabend warten.

Jedes Land hat nunmal seine eigenen kulturellen und religiösen Traditionen, die den Zeitpunkt logischerweise beeinflussen.

In den USA beispielsweise beginnen viele Amerikaner damit, ihre Häuser weihnachtlich zu schmücken, kurz nach dem Feiertag Thanksgiving, der am vierten Donnerstag im November gefeiert wird. Das ist dort oft der offizielle Start in die Weihnachtszeit.

In Indien gibt es eine große Vielfalt an religiösen und kulturellen Hintergründen, daher variieren die Weihnachtstraditionen. Christliche Gemeinschaften in Indien schmücken ihre Häuser normalerweise Mitte Dezember und feiern Weihnachten am 25. Dezember.

In China dagegen ist Weihnachten nicht traditionell ein nationaler Feiertag und wird hauptsächlich von christlichen Gemeinschaften und städtischen Gebieten gefeiert. Die chinesischen Weihnachtstraditionen variieren je nach Region und individuellen Präferenzen.

In einigen chinesischen Gegenden schmücken die Menschen ihre Häuser und Geschäfte ab Anfang Dezember, während andere es erst am Heiligabend machen. Es gibt auch bestimmte Weihnachtsbräuche, die mit der westlichen Tradition kombiniert werden können.

Na, und genau weil mir das alles eben sehr bewusst ist, würde ich mir niemals anmaßen irgendjemandem vorzuschreiben, wann er sein zu Hause weihnachtlich zu gestalten hat.

Jeder soll doch einfach schmücken, wann er/sie Lust drauf hat und wer jetzt noch rummeckert, darf sich gern mal diesen Artikel zu Gemüte führen. 🤪

Aber in Gänze bitte!

Ich habe nämlich keine Überschriften!

😬🤣🤣🤣

Und wie, meine Lieben, schaut das bei euch aus? Wann schmückt ihr denn alle am liebsten Euer Heim?

Ich selbst präferiere da eigentlich keinen bestimmten Termin. Das hängt jedes Jahr mit meiner Tagesverfassung/Lust/Laune zusammen.

Genauso eigentlich, wie ich es mit meinen Gerichten halte. Spontanität first. Eine gute Möglichkeit sich selbst täglich neu zu überraschen. 😁

Diese Woche zum Beispiel hatte ich plötzlich riesigen Appetit auf ein typisches Ruhrpott-Mittagessen. Nach längerer Zeit mal wieder aus dem Thermomix.

Ihr werdet es lieben. Schnell gemacht und geschmacklich ein Träumchen.

Großes Indianer-Ehrenwort! ✌️

Bines Kartoffel-Möhren-Durcheinander

Zutaten:

2 kleine Zwiebeln
40 g Zwiebelschmalz
850g Kartoffeln
650g Möhren
8 geräucherte Mettwürstchen
450 ml warmes Wasser
2 EL selbstgemachte gekörnte Brühe
2 TL Salz
1,5 TL Majoran gerebelt
1/4 TL weißer Pfeffer

35 g Butter
1/2 TL Zucker
1 TL Senf
1 TL Muskatnuss
100 ml Milch
15 g Petersilie (Tiefkühl)

Zubereitung:

1. Möhren und die Kartoffeln schälen. Möhren in etwa 2 bis 3 cm große Stücke teilen. Kartoffeln in kleinere Würfel schneiden. Zur Seite stellen.

2. Die Zwiebel schälen, halbieren und im den Mixtopf geben. 5 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern. Mit dem Spatel nach unten schieben.

3. Zwiebelschmalz dazu und 3 Minuten/120 Grad/Stufe 1 dünsten. Jetzt die Karottenstücke in den Mixtopf und 6 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern.

4. Die Kartoffelstücke zu den Möhren geben. Die gekörnte Brühe in dem warmen Wasser auflösen und über die Kartoffeln gießen. Würzen mit Salz, Majoran und Pfeffer.

5. Varoma auf den Mixtopf setzen und die Mettwürstchen auf den Boden füllen. Deckel des Varoma aufsetzen und 30 Minuten/Varoma/Stufe 1 garen.

6. Nach der Garzeit die Mettwürstchen zur Seite stellen. Butter, Zucker, Senf, Muskatnuss und Milch in das Kartoffel-Möhren-Durcheinander geben. Final die Petersilie mit einem Teigschaber unterrühren und nun 2 Sekunden /Stufe 5 im Mixtopf vermengen. So bleibt es noch etwas stückig.

7. Mettwürstchen auf einem Teller anrichten und das Kartoffel-Möhren-Durcheinander dazureichen. Fertig ist das göttliche Herbstgericht.

Lasst es euch gut schmecken und einen schönen Sonntag für euch. Im geschmückten oder auch noch ungeschmückten Haus. Wie ihr mögt! 🙃

🎄🎋🎎✨️🎅

Tüskes und bis die Tage, woll?

Eure Bine